
Die Hannoversche Kaffeemanufaktur in der Liepmannstraße 21 in Hannover-Limmer röstet Spitzenkaffees von Hand und besonders schonend – das Ergebnis ist atemberaubend. Inhaber Andreas Berndt achtet persönlich darauf. Wer’s nicht glaubt, kann es ausprobieren kommen: werktags zwischen 14 und 18 Uhr und samstags zwischen 10 und 18 Uhr ist geöffnet.
Anfang Mai war ich von einem befreundeten Unternehmer zu einer Kaffeeverkostung in der Hannoverschen Kaffeemanufaktur eingeladen. Bei Facebook schrieb ich dazu: »Ich habe seit Jahren keinen besseren Cappuccino getrunken. Abgesehen davon habe ich unfassbar viel über Kaffee und seine Herstellung und Zubereitung gelernt – und jetzt habe ich keine Lust mehr auf Kaffee aus der Industrie.
Fürs Büro hatte ich mir ein Päckchen Espresso mitgenommen. Kein ganz billiges Vergnügen, denn 250 Gramm kosten 6,30 Euro. Aber die unglaubliche Qualität schmecken selbst absolute Laien wie ich und selbst dann, wenn der Espresso von einer eher durchschnittlichen Kaffeemaschine zubereitet wird. Auch die Kollegen im Büro spürten, dass dieser Kaffee besonders ist – nach nicht einmal einer Woche waren die Bohnen sowas von weg, dass man es nicht glauben mag. Normalerweise dauert es fast doppelt so lange, bis 250 g verbraucht sind. Also habe ich neuen Espresso geordert, nun aber die fair gehandelte Bio-Sorte (denn ich habe nun einmal normalerweise genau so etwas, siehe hier). Diese Bio-Sorte habe ich mir heute im Ladengeschäft in Hannover-Limmer abgeholt – sie ist, genau wie die Standard-Sorte, unfassbar lecker.
Die Hannoversche Kaffeemanufaktur versteht sich also hervorragend aufs Kaffeerösten – aber für eine eigene Marketingabteilung ist der Familienbetrieb viel zu klein. Gleichzeitig fehlt ihr der Bekanntheitsgrad, der ihr eigentlich aufgrund der Qualität zusteht. Besonders in den sozialen Netzwerken hapert’s enorm. Statt Tausender Fans etwa sind es auf der ein Jahr alten Facebook-Seite (Stand heute) gerade einmal 220. Entsprechend gering ist die Reichweite, die die Manufaktur erzielt. Nach einem kurzen Gespräch waren sich der Inhaber der Manufaktur, Andreas Berndt, und ich uns einig – ich betreue ab sofort die Aktivitäten des Familienbetriebs in den sozialen Medien wie Facebook. (Bei der Gelegenheit: Seien Sie doch so nett und verteilen Sie ein »Like« für die Kaffeeröster.)
Die Hannoveraner können den Kaffee natürlich im Ladengeschäft in der Liepmannstraße 21 in Hannover-Limmer, aber auch in vielen Edeka-Filialen der Stadt erwerben. Für die nicht-Hannoveraner ist der Webshop des Betriebes da. Ausprobieren lohnt sich – und das sage ich nicht deshalb, weil die Hannoversche Kaffeemanufaktur jetzt mein Kunde ist.


