In der Werbebranche ist es üblich, dass der Kunde mehrere Agenturen zum Pitch einlädt. Ein Pitch ist eine Art Verdrängungswettbewerb zwischen Agenturen, die dort Entwürfe Ihrer Ideen für das Kundenprojekt präsentieren. Der Kunde hat also für die Teilnahme an diesem Pitch einige Agenturen beauftragt, tätig zu werden (er hat eine Leistung bestellt), und somit ist eine Vergütung dieser erbrachten Leistung selbstverständlich. Auch dann, wenn der Kunde die Ideen der Agenturen nachher nicht nutzen will.
Doch immer häufiger erwarten Kunden – teils aus Unkenntnis, teils aus Unverschämtheit – dass die gestalterischen Leistungen im Rahmen eines Pitches A) kostenlos und B) in jedem Falle für ihn nutzbar sind. Eine wunderbare Glosse dazu, wie weltfremd diese Erwartenshaltung ist, findet sich unter diesem Link bei der “cp-lounge”.
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