In der letzten Woche hatte ich in einem Kundengespräch wieder einmal ein einschneidendes Erlebnis. Ich erwähnte den Begriff “Corporate Publishing”. Fachleute wissen: Darunter versteht man allgemein alle in einem Unternehmen hergestellten Veröffentlichungen. Und genauer versteht man darunter neue Medien wie Videocasts, Podcasts, Blogs, halbneue Dinge wie Firmenfernsehen und -radio sowie klassische Medien wie Bücher und Schriftreihen; all das wird auf Veranlassung eines Unternehmens herausgegeben. Vor allem aber meint man damit jede Form von Kundenzeitschrift und Mitarbeitermagazin.
Nun war mein Kunde kein Werbefuzzi, und seine Frage war komplett berechtigt: “Muss das alles Englisch sein?” Eigentlich natürlich nicht, aber aus irgend einem Grund hat sich ausgerechnet Englisch als Werbefachvokabular durchgesetzt. Es wimmelt vor “Corporates”, etwa bei Corporate Publishing, Corporate Design und Corporate Identity (und noch ein paar mehr). Und die wenigsten Menschen können damit irgendwas anfangen. Die Verwirrung ist groß – so wird Corporate Identity mit Corporate Design durcheinandergeworfen, und vom Corporate Design glauben viele, es handele sich um das Firmenlogo und bestenfalls die Gestaltung von Briefpapier und Visitenkarten.
Ich habe dann mal ein bisschen gegoogelt und bin ausgerechnet bei einer Werbeagentur aus Hannover fündig geworden (ausgerechnet deshalb, weil Hannover nun nicht gerade als Hochburg für Werbekompetenz gilt – und weil auch ich aus Hannover komme und diese Agentur entsprechend eigentlich ein direkter Konkurrent sein müsste). Die G73 Werbeagentur hat auf ihren Seiten ein paar wunderbare Definitionen zu Was also steckt hinter Corporate Irgendwas?, und dahin möchte ich Sie nun zur gemeinsamen Ergötzung einladen. Aber anschließend bitte den Auftrag bei mir abladen! ;-)
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