Denglish, Teil 3

Schon zwei Mal (nämlich hier und hier) habe ich schon über das auf-Teufel-heraus-Verbiegen der deutschen Sprache geschrieben: Viel zu oft wird einem durchaus vernünftigen deutschen Wort mit einem englischen Begriff der Garaus gemacht. Warum eigentlich? Weil’s cooler klingt? Kann man nicht auch sagen, es klinge kühler?

Mein Leser ‘Silencer’ hat mich auf einen Beitrag von Bastian Sick in dessen wunderbaren Kolumne “Zwiebelfisch” bei Spiegel online über Denglisch in der Kosmetikindustrie aufmerksam gemacht. Danke, Silencer, und danke, Herr Sick!

Wenn nicht gerade Ferien sind, doziere ich am b.i.b. international College in Fächer wie Konzeption, Präsentation und . Dort habe ich Umgang mit Schülern zwischen 16 und 26 Jahren. Ausgerechnet da, wo man gemeinhin die Verwahrlosung der deutschen Sprache vermutet, also bei der Jugend, kann ich diesbezüglich davon aber wenig entdecken. Wo meine Generation noch das englische Super benutzt hat, sind die aktuellen Meinungsbekundungen der Zwanzigjährigen quasi vollständig dem Deutschen entlehnt. Und das finde ich voll fett und total krass.

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About Gero Pflüger

Elf Jahre lang, davon lange in Führungspositionen, war ich als Grafiker bei einem europaweit tätigen Finanzdienstleister beschäftigt und dort zuständig für den Firmenauftritt. Seit 2007 bin ich selbstständiger Berater für Corporate Design in Hannover.
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