Neulich habe ich mich in diesem Artikel dem recht neuen Phänomen der Webfonts gewidmet und die These aufgestellt, dass es mit den immer mehr aufkommenden Webfonts endlich möglich ist, das Corporate Design von Unternehmen nun auch typografisch mit geringem Aufwand im Internet fortzusetzen. Dabei kam auch zur Sprache, dass Apples iPhone und das neue iPad noch nicht so richtig mit der Technik funktionieren. Bis zu jenem Zeitpunkt wollte die von Erik Spiekermann gestaltete FF Meta, die ich auf dieser Seite nutze, einfach nicht auf dem iPhone angezeigt werden.
Dieses Problem scheint der Anbieter der Webfont-Technologie in den Griff bekommen zu haben. Auf dem iPhone wird die FF Meta meiner Seite neuerdings wunderbar angezeigt, wie die beiden Screenshots deutlich zeigen. (Draufklicken für größere Ansicht.)
- Typografie auf dem iPhone: FF Meta von Erik Spiekermann
- Typografie auf dem iPhone: FF Meta von Erik Spiekermann
- BlackBerry: Webfonts funktionieren nicht
© Alena Bartels
- Nexus One mit Android: Webfonts funktionieren nicht
© Sebastian Gerhard
Ich gehe davon aus, dass auch iPads die Seite korrekt anzeigen. Jetzt würde mich nur noch interessieren, wie Android- und Windows-Mobile-Smartphones oder BlackBerrys die Seite anzeigen. Liebe Leser, wenn Sie ein derartiges Mobilgerät Ihr Eigen nennen, wäre ich Ihnen über einen Screenshot dieser Seite sehr dankbar. Bitte einfach mit einem Hinweis auf Ihr Gerät und Betriebssystem an
info ÄT kreativ MINUS ackern PUNKT de senden. Ich freue mich jetzt schon einmal auf viele wunderbare Bilder!
Update:
Leider ist weder das BlackBerry noch das Nexus One mit Android Froyo in der Lage, Webfonts darzustellen. Für die schönen Beweisbilder danke ich meinem netten Fotografen-Kollegen und Tausendsassa Sebastian Gerhard (der übrigens twittert und ein tolles Blog hat) sowie meiner GTA-Schülerin Alena (die auch twittert und gerade ihr zweites BlackBerry verschleißt). Und außerdem danke ich an dieser Stelle auch dem Typografen Erik Spiekermann und Schöpfer sowohl der FF Meta als auch der Berliner Grotesk (beides meine Hausschriften), der per Twitter auf diesen Artikel hier verlinkt (staun).





Pingback: Webfonts sind super - aber Windows XP hat ein Problem |