Zielgruppengerechtes Publishing als Marketing-Maßnahme

Mein geschätzter Journalisten-Kollege und ex-Chefredakteur der Mac-Zeitschrift MacUp Matthias J. Lange hat mit Redaktion42′s Weblog ein wunderbares Blog über seine journalistische Arbeit. Ab und zu streift er auch Randbereiche des Journalismus. Heute berührt sein Artikel über das LEGO-Clubmagazin auch mein Arbeitsumfeld.

Er schreibt darüber, wie wunderbar er und seine Familie LEGO findet und bemerkt:

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht Lego das Lego Club Magazin mit neuen Modellen. Das jüngste Heft brachte eine Neuerung. Das Lego Club Magazin spricht jetzt unterschiedliche Zielgruppen an – es gibt eine Ausgabe für Mädchen und Buben/Jungen. Und die Ansprache ist wunderbar zielgruppengerecht. Überschriften, Farben, Aufmachung ist genau abgestimmt.

Natürlich ist der Content nicht komplett neu erstellt, aber er wurde unterschiedlich aufbereitet und anders sortiert. Und die Wirkung ist enorm.

Dann geht er noch auf Personalisierungen ein, die durch moderne Digitaldrucktechnik ermöglicht werden. Matthias J. Lange schlussfolgert, dass diese zielgruppengerechte Ansprache die Zukunft des Publishings ist – und da hat er Recht, wenn diese Zukunft auch noch in einiger Entfernung liegt: Während es für E-Mail-Newsletter bereits vielfach individualisierte Angebote gibt, werden bei gedruckten Newslettern oftmals »aus Kostengründen« Standardwerke verschickt, von denen man bereits im Vorfeld weiß, dass sie ihre Zielgruppe verfehlen werden und so einen Großteil der Wirkung verlieren. Dabei lassen sich diese Drucksachen ebenso personalisieren und zielgruppengerecht distribuieren wie E-Mail-Newsletter, und das ist durch moderne Drucktechnik oft sogar günstiger als man glaubt.

Zum ganzen Artikel von Matthias J. Lange geht es hier entlang.