In diesem Artikel beschäftigte ich mich mit umweltfreundlichem Corporate Design. Er war neben meinen persönlichen Werten und Einstellungen zum Thema Umwelt (hier ein Link zu meinem privaten Umwelt-Blog) der ausschlaggebende Auslöser für meinen Entschluss, pflüger : kreativ ackern. möglichst sauber und möglichst umweltfreundlich umzugestalten. Der Prozess ist langwierig und nicht sofort abgeschlossen.
Abgasvermeidung
- Die täglichen Fahrten ins Büro erledige ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Rad. Nur in seltenen Fällen, etwa wenn ein Kunde nur schwer zu erreichen ist, weiche ich auf das Auto aus. Seit 2011 nutze ich das Auto auch in diesen Fällen noch deutlich seltener und fahre dafür mit einem 50-ccm-Motorroller. Es handelt sich um ein effizientes Viertaktmodell, das wenig Sprit benötigt und weniger Abgase und Lärm emittiert als vergleichbare Zweitakter.
Nachhaltigkeit
- Der Kaffee in meiner Kaffeemaschine stammt aus nachhaltigem und ökologischem Anbau (Bio-Siegel und Fairtrade, wie etwa diese oder diese Sorte). Zuweilen gibt es berechtigte Kritik an diesen Siegeln; ich bin jedoch der Auffassung, dass jedes kleine bisschen kontrollierter Nachhaltigkeit besser als gar keine ist.
- Sofern es möglich ist, wähle ich stets Papiere mit PEFC-Zertifizierung, wenigstens aber FSC-Zertifizierung, aus. Damit stelle ich sicher, dass der Zellstoff, der in diesen Papieren steckt, ökologische Mindeststandards erfüllt. Konkret geht es um nachhaltige Forstwirtschaft.
- Meinen Laserdrucker bestücke ich mit PEFC-zertifiziertem Papier. Außerdem drucke ich ohnehin so wenig wie möglich.
- Mein Schreibtisch und mein Schrank sind aus FSC-zertifiziertem Holz gearbeitet.
Energieverbrauch
- Mein Schreibtisch wird von einer Energiesparleuchte erhellt. Die Deckenbeleuchtung schalte ich nur in Ausnahmesituationen an.
- Seit Jahr und Tag benutze ich Computer von Apple, deren Betriebssystem sich durch ein effizientes Energiemanagement auszeichnet und die zudem den ENERGY STAR tragen. (Mehr zum Umweltschutz bei Apple finden Sie auf den Seiten von Apple Deutschland, aber auch bei Greenpeace.)
- Bei mir ist der Rechner so konfiguriert, dass er sich in den stromsparenden Ruhezustand versetzt, sobald fünf Minuten lang keine Eingaben erfolgt sind und der Computer nicht anderweitig beschäftigt ist, etwa mit dem Abarbeiten langwieriger Photoshop-Aktionen oder dem Erzeugen eines komplexen PDFs.
- Den Monitor schalte ich schon viel früher manuell ab: Wenn ich den Raum in Richtung Fliesenabteilung verlasse, drücke ich
CTRL-Shift-Auswurftaste– das schaltet den Bildschirm des Macs sofort ab. - Wenn das Büro abends verlassen wird, werden sämtliche elektrischen Verbraucher mit potenziellem Standby-Modus mittels eines zentralen Steckdosenschalters abgeschaltet und vom Stromnetz getrennt – das vermeidet Standby-Energieverschwendung.
Klimaneutralität
Klimaneutral zu sein bedeutet, dass das durch einen Produktionsprozess freigesetzte CO2 an anderer Stelle wieder neutralisiert wird. (Eine genauere Definition findet sich bei Wikipedia.)
- Mein Unternehmen ist durch natureOffice als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert worden. Der Kaufpreis des Zertifikats fließt in die Wiederaufforstung von Brachflächen in Vietnam.
- Kunden, die mich mit dem Druck von Unterlagen beauftragen, biete ich grundsätzlich einen klimaneutralen Druck in dafür zertifizierten Druckereien an. Da das Ganze mit Mehrkosten von gerade mal etwa einem Prozent verbunden ist, lehnt kaum ein Kunde die klimaneutrale Produktion ab.
- Meine Post verschicke ich mit dem klimaneutralen Service GOGREEN der Deutschen Post.
- Der Webserver, auf dem diese und andere Domains meines Unternehmens laufen, steht bei Hetzner, die zum einen auf energieeffiziente Geräte setzen, zum anderen 100 Prozent Naturstrom aus Wasserkraft beziehen.
Lesen Sie weiter, was pflüger : kreativ ackern. im Rahmen der sozialen Verantwortung unternimmt.

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