Schülerpraktikant der Extraklasse

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In den letzten zwei Wochen hatte ich mit Hendrik Kersten mal wieder einen Schülerpraktikanten bei mir in der Agentur. Schülerpraktika, also diese über zwei Wochen, sind aus Unternehmersicht ja immer so eine Sache. So richtig in den Betriebsalltag integrieren lassen sich die Schüler oftmals aus praktischen Gründen nicht (keine Vorkenntnisse). Dennoch biete ich gerne einen Platz an, sofern es zeitlich bei mir passt, weil ich es wichtig finde, jungen Menschen einen Orientierungspunkt zu geben. In diesen zwei Wochen hatte ich ungeplanterweise fast gar keine Zeit. Doch meine Drei-Monats-Praktikantin Julia, die bereits mit ihrer Ausbildung fertig ist und lediglich die Zeit zum Studium bei mir überbrückt, kümmerte sich rührend um ihn. Danke an sie und danke an Hendrik, der uns so einige Male positiv überrascht hat.

Aber lassen wir jetzt Hendrik über sein Praktikum berichten:

Hi, mein Name ist Hendrik, ich bin 15 Jahre alt und gehe auf der Schillerschule Hannover in die 10. Klasse. Ich habe bei »pflüger : kreativ ackern.« mein zweiwöchiges Schülerpraktikum vom 13. bis zum 24. Oktober 2014 verbracht. Ich wusste zwar nicht viel über Grafikdesign, da ich noch keine Erfahrungen in diese Richtung sammeln konnte, aber der Gedanke einen kreativen Beruf auszuprobieren gefiel mit doch ziemlich gut. Ich hatte noch keine genauen Vorstellungen was mich erwarten könnte, aber ich dachte, dass das was für mich sein könnte. Also habe ich mich ein wenig erkundigt und bin dann über einen Bekannten zu Gero gekommen.

Ich habe mich schriftlich bei Gero beworben und wurde dann schnell zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, dieses verlief auch sehr positiv, abgesehen von einer gewissen Grundnervosität meinerseits. Meine Bedenken, dass ich irgendwelche clichéehaften Praktikantenarbeiten kriege hat mir Gero auch direkt genommen. Wir verstanden uns ziemlich gut und Gero bestätigte mir mein Praktikum sofort. Da das was ich mir unbewusst erhofft hatte, um Längen übertroffen wurde, möchte ich hier über meine Zeit bei Gero berichten.

Mein erster Tag verlief zum Glück erstmal ziemlich ruhig, ich wurde freundlich empfangen und in der Bürogemeinschaft vorgestellt. Da ich das Büro schon von dem Vorstellungsgespräch kannte, konnte ich mich an meinen Arbeitsplatz setzen und mit ein paar kleinen Aufgaben anfangen. Die habe ich bekommen, um mich mit Programmen wie Illustrator, Photoshop oder InDesign vertraut zu machen. Das war gut, da ich vorher kaum bis gar nichts über diese Programme wusste. Auch wenn ich ab und zu Hilfe brauchte hatte ich viel Spaß. Unter anderem weil ich beim Arbeiten Entscheidungsfreiheit genießen konnte und meiner Kreativität aber auch meinem Schwachsinn freien Lauf lassen durfte. 🙂

Aber auch die lockere und angenehme Arbeitsatmosphäre war nicht ganz unschuldig. Trotz der ein oder anderen Plauderei während der Arbeit war ich mit den Aufgaben früher fertig als geplant und hatte dann auch noch Zeit, mich mit den Programmen abseits der Aufgaben zu beschäftigen. Zudem konnte ich auch noch Einblicke in etwas andere Bereiche, wie zum Beispiel Webdesign, erhalten.

Außerdem durfte ich in der ersten Woche bei zwei Terminen dabei sein. Erst war ich mit Gero bei einem potenziellen Kunden, um zu besprechen, wie der Auftrag möglicherweise aussehen könnte. Und dann war ich am Ende der Woche noch bei einem Fotoshooting für die Website eines kleinen Modeladens dabei. Beide Ausflüge endeten mit einem gemeinsamen Essen, lecker. 😀

Am Ende war es gut, dass ich mein Praktikum hier machen konnte, da ich viel über den Beruf des Grafikdesigners und über die verschiedenen Programme gelernt habe. Ich musste aber auch keine typischen und blöden Praktikantenaufgaben machen. Ich hatte so viel Spaß, dass sogar die Freude über die Tatsache, dass ich nicht in die Schule musste, doch eher in den Hintergrund rückte.